Gleichberechtigung von Homosexuellen – Ich bin dagegen!

Klarstellung – Vorwort Gleichberechtigung

Mit diesem Artikel begebe ich mich, gesellschaftlich gesehen, auf sehr dünnes Eis. Dies ist mir durchaus bewusst. Ich bitte allerdings darum, es mir nachzusehen, wenn ich mich in diesem Beitrag politisch inkorrekt ausdrücken sollte. Es ist nicht meine Absicht jemanden versteckt durch falsche Terminologien zu beleidigen. Ich schreibe diesen Artikel sehr frei und werde versuchen politisch korrekt zu bleiben. Dennoch wird das ein oder andere harsche Wort fallen. Sollte sich jemand schnell provoziert fühlen, so bitte ich diesen meinen Blog nun an dieser Stelle zu verlassen, oder sich einem anderen Artikel zuzuwenden. Sollte dieser Artikel in irgendeiner Form eine Botschaft herüber bringen, die ein klar denkender Mensch falsch verstehen könnte, bitte ich um einen kurzen Hinweis mit der entsprechenden Stelle.

 

Gleichberechtigung von Homosexuellen – Aller Einstieg ist schwer

Die Gleichberechtigung von Homosexuellen. Nunja. Es ist schwierig einen Einstieg in das Thema zu finden. Im Grunde kann man sagen, dass Deutschland ein Minderheitenproblem hat. Es gibt immer wieder Diskussionen zum Thema Homosexuelle, Migranten, Behinderte und andere… nennen wir sie mal “Randgruppen”. Das Problem an dieser Stelle ist vielseitig und ich werde mit Sicherheit einen Artikel zum Thema Gleichberechtigung im Allgemeinen veröffentlichen. Nun ist es allerdings so, dass Deutschland beim Thema Gleichberechtigung nicht nur an Minderheiten denkt, sondern auch an die Gleichberechtigung der Frau. Um das Ganze auf die Spitze zu treiben: Eine behinderte, dunkelhäutige, homosexuelle Frau hat heutzutage durch Minderheitenschutzgesetze und Emanzipation sowohl die meisten Vorteile, als auch die meisten Nachteile. Da ich das Thema Emanzipation auch in einem späteren Artikel behandeln möchte, werde ich hier nur später darauf verlinken und nun zur eigentlichen Sache kommen.

Warum ich gegen die Gleichberechtigung von Homosexuellen bin

An dieser Stelle möchte ich kurz darlegen, was der Begriff “Gleichstellung” beziehungsweise „Gleichberechtigung“ für mich definiert.

Die Gleichberechtigung ist ein Mittel zum Zweck um aus der Politik heraus Einfluss auf die Gesellschaft zu nehmen. Durch Gesetze und Bestimmungen wird es Menschen mit vorhergegangenen und in den meisten Fällen selbstverschuldeten Ursachen wieder zurück in die Gesellschaft “gezwungen”. Dies Bezieht sich nur auf die Grundgesetze! Ein Polizist und jemand mit einer erweiterten Qualifikation hat natürlich andere Rechte und Pflichten als jemand ohne eben diese.

Um hier ein Beispiel zu bringen: Ein Verbrecher wird wegen einer Kleinigkeit eingesperrt. Nehmen wir das Thema Raubkopie. Er verbringt drei Jahre in der Justiz-Vollzugsanstalt und verliert während dieser Zeit einen Teil seiner Menschenrechte. Versammlungsfreiheit, Freiheit der Person, die Unantastbarkeit der Wohnung und viele weitere. Dies bedeutet, dass er weniger Rechte hat als ein normaler deutscher Staatsbürger. Er ist also nicht „gleichberechtigt“. Ähnliches gilt für Militärangehörige (Freiheit, körperliche Unversehrtheit), “Flüchtlinge” schlicht weil es keine deutschen Staatsbürger sind und natürlich Homosexuelle. Moment mal. Das letzte Beispiel passt nicht ganz in die Definition. Es werden keine Grundrechte verletzt und es war auch kein Eigenverschulden im Spiel. Fallen sie deshalb nicht aus dem Schema?

Die aktuelle Lage

Leider nein. Tatsächlich ist es so, dass Homosexuellen, meines Wissens nach, keine Grundrechte versagt werden. Allerdings haben wir verschiedene andere Probleme. Es gibt zwar ein Gleichberechtigungsgesetz, jedoch beschreibt dieses nur die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau (Bis 1969 war eine Frau nicht Geschäftsfähig.) Im Grundgesetz beschreibt Artikel 3, dass alle Menschen gleich behandelt werden müssen und niemand aufgrund seiner Hautfarbe, religiösen oder politischen Ansichten oder des Geschlechts benachteiligt werden darf.

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Unglücklicherweise haben wir hier nun das Problem, dass kein Wort von der sexuellen Orientierung geschrieben wurde. Nun darf man hier streiten. Entweder man sagt, dass Homosexuelle keine Menschen sind und daher anders behandelt werden dürfen, oder man geht davon aus, dass es hier eine Unzulänglichkeit in der Formulierung gibt, bei der im dritten Absatz dieser Aspekt nicht mit eingerechnet wurde. Dies darf jeder selbst entscheiden.

Nun haben wir zwar glücklicherweise den Stand, dass kein Arbeitgeber jemanden entlassen oder beim Vorstellungsgespräch aufgrund seiner sexuellen Vorlieben ablehnen darf, allerdings finden Arbeitgeber immer Möglichkeiten jemanden zu entlassen. Allerdings haben wir einen massiven Einschnitt. Die Heirat ist homosexuellen Paaren versagt und dies wird sich mit der aktuellen Regierung (Merkel) auch nicht ändern. An der Heirat sind nun noch weitere Möglichkeiten wie beispielsweise die Adoption gehangen.

Homosexuelle Ehen

Es ist absolut unglaublich, erschreckend und meiner Meinung nach auch ein Armutszeugnis Deutschlands, dass die ur-konservativen U.S.A vor uns die gleichgeschlechtliche Ehe eingeführt hat. Nun ist es so, dass jene mit denen ich persönlich sprach eine ähnliche Meinung haben, wie auch einige Pressesprecher und Diskussionsführer: Die eingetragene Lebensgemeinschaft, welche seit 2011 für homosexuelle Paare Steuervorteile bringt, soll mit der Ehe gleichgestellt werden. Merkel sagte dazu in einem Interview 2015:

Für mich persönlich ist Ehe das Zusammenleben von Mann und Frau.

Wie gesagt, ich möchte mich in diesem Artikel politisch korrekt ausdrücken und vermeide es wo es geht beleidigend zu werden ABER DA PLATZT MIR DER ARSCH!

Ich kenne Frau Merkel nicht und ich bin auch nicht scharf darauf sie kennen zu lernen. Ich möchte auch nicht auf ihre Fauxpas in der Flüchtlingspolitik, der Vorratsdatenspeicherung, TTIP, Acta […] (Ich spare mir Gleichberechtigung - Anon Gleichberechtigungweitere Auflistungen) eingehen. Politische Entscheidungen sind eine Sache. Die eigene Meinung eine komplett andere. Man sollte sich dem Willen des Volkes beugen und nicht die eigene Meinung mit dem des Volkes verwechseln. Die meisten wird es nicht stören, dass homosexuelle Paare “Gleichberechtigung” erfahren, beziehungsweise die eingetragene Lebenspartnerschaft mit der Ehe gleichgestellt wird. Es muss ja nicht mal Ehe heißen. Es tut mir leid aber das ist in meinen Augen einfach nur für den Arsch. Als Politiker, gerade als Politiker muss man Diskussionen zulassen und sich nicht wie ein kleines Kind mit verschränkten Armen in die Ecke setzen und schmollend “Nein!” murmeln. Was soll das denn? Wenn man in einer Diskussion die Grundlage legt, seine Ansichten darlegt und vernünftige Argumente gegen eine Gleichstellung der eingetragenen Lebensgemeinschaft darbringen kann, ist das eine ganz andere Sache. Nicht unbedingt erstrebenswert oder in meinen Augen in Ordnung, aber der verfickte Job eines Politikers. Diese Misere hätten wir heute nicht, wenn Frauen niemals das Recht gehabt hätten sich zur Wahl stellen zu lassen. Wären wir vor 1969 geblieben, wäre Merkel niemals Kanzlerin gewesen und damals gab es deutlich mehr Proteste gegen die Frauenbewegung als gegen die Gleichberechtigung der Homo-Ehe. Mir fehlt einfach jedes Verständnis dafür, dass da so ein Aufriss gemacht wird.

Anmerkung des Chronisten: Packt die Steine wieder weg Mädels. Ich würde mit euch auf die Straße gehen wenn es noch so wäre wie vor 1969. Es geht mir hier nur darum einen roten Faden zu ziehen und einen Vergleich aufzustellen.

Gesellschaftlich

Ich muss diesen Unterpunkt an dieser Stelle noch dazwischen schieben. Die politische und rechtliche Sichtweise haben wir ja nun aktuell schon gelesen. Das Problem einer jeden Gleichberechtigung, sei es nun die der Homosexuellen oder die der Frauen, Islamisten oder meinetwegen die der Pastanianer auf dem Planeten Spaghetti, ist, dass sie nicht einfach durch Gesetze und Verträge durchzusetzen ist. Sie geschieht in den Köpfen der Menschen und das dauert seine Zeit. Zur Verdeutlichung möchte ich hier mit einer kleinen Anekdote beginnen, welche mich auch in erster Instanz dazu bewegte tatsächlich diesen Artikel zu schreiben:

Ich spielte gerade State of Decay, ein Zombie Survival Spiel mit Gruppenelementen, als ich in diesem Spiel an einem Zeltlager vorbei kam. Nachdem ich die Rucksäcke durchwühlt hatte, fiel mir auf, dass sich zwei männliche Leichen einen Schlafsack teilten. Viel Blut. Es erinnerte mich an Brokeback Mountain. Mein Hirn assoziierte eine Situation, in der ich von einem alleinstehenden Homosexuellen auf einen Campingurlaub eingeladen werde. Die Vorstellung war mir aus mehreren Gründen unangenehm. Zum einen, weil ich mir (wahrscheinlich berechtigt) denken würde, dass er ein Interesse an mir hätte und zum anderen war es mir unangenehm, dass ich genau das dachte. Wie kann man von den Feminazis erwarten, nicht gleich alle Kerle abzustempeln und zu behaupten, sie würden sich an alles ranmachen was nicht bei 3 auf den Bäumen ist, wenn man selbst, in einer ähnlichen Situation, ähnliche Gedankengänge verfolgt. Nun ist es allerdings so, dass ich mir darüber kurz ein paar Gedanken gemacht habe und feststellte, dass es nicht wirklich das Problem ist, dass jemanden gleichgeschlechtliches Interesse an mir zeigen könnte, sondern schlicht die Tatsache, dass eine unangenehme Situation entstehen würde. Ich selbst bin Heterosexuell und habe keinerlei Interesse an einem Abenteuer am eigenen Ufer. Dadurch würde sich die Gegenseite an den Kopf gestoßen fühlen und genau das möchte man nicht. Es ist also tatsächlich nicht so, dass da ein Ekel entsteht, wie man es vielleicht annehmen möchte, sondern einfach die Situation surreal erscheint und somit ausgewichen werden sollte. Ich kann hier natürlich nur für mich sprechen, allerdings nehme ich an, dass das bei einigen Anti-Homosexuellen Aussagen oder Ablehnungen einfach genau darauf beruht. Bei einem heterosexuellen gleichgeschlechtlichem Menschen wären diese Bedenken nicht aufgetreten.

An diesem Punkt kommen wir nun auch zu dem Kern meiner Aussage in diesem Abschnitt. Die Ablehnung die bei einigen auftritt, ist nicht durch Gesetze, Verträge oder Abmachungen durchzusetzen. Hier muss ein Umdenken in der Gesellschaft an sich stattfinden. Ich selbst fühle mich in der Umgebung von Homosexuellen nicht unbedingt unwohl – verdammt ich komme aus Köln, ich kenne das – aber ich höre halt immer wieder, dass es zu Problemen kam. Das finde ich persönlich ein wenig ärgerlich. –>

Als normal wird all jenes definiert, das den meisten Teil oder alle einer Gruppe gleich setzt. Dies kann Gruppen, Ort oder sonst wie bezogen sein. An einem FKK Strand ist es normal nackt zu sein, da es dort alle sind. In einem Bus ist es nicht normal nackt zu sein. Bei einer Gruppe von Menschen die als Zwangsgesellschaft agiert (Arbeitsplatz) ist das normal was normal gemacht wird. Ans Telefon gehen, Freitags Frühstücken etc. Das ist längst nicht überall so. Natürlich ist es auch normal, dass man in der Arktis Kälte empfindet. Man kann dieses Spiel nun weiter fort führen.

Republikweit betrachtet, ist es “normal” eine helle Hautfarbe zu haben, Heterosexuell zu sein, keine besonderen Krankheiten zu haben und sich einigermaßen zu kleiden. Alles das, was nicht “normal” ist, ist eine Minderheit und muss unter Umständen “Gleichberechtigung” erhalten. Also Gleichberechtigt werden. Ob man will oder nicht. Unglücklicherweise ist es auch bei der Terminologie schwierig, denn es fühlt sich beim schreiben des Artikels so an, als wäre die Ausdruck “Homosexueller” eine Beleidigung. Das ist der Punkt den ich meine. Daran ist unsere Gesellschaft und somit jeder Einzelne von uns schuld. Angemerkt sei noch, dass laut einer Studie, die ich im Jahre 2007 las (link folgt wenn ich ihn finde), ca. 70% der Männer mindestens einmal eine homosexuelle Phantasie hatten. Bei Frauen war es meines Wissens sogar noch mehr.

Die Probleme der Homo-Ehe

Gehen wir nun einmal davon aus, dass die Homo-Ehe durchgesetzt wird. Gut, und jetzt? Die Sonne ist weiterhin gelb, der Himmel blau, die Vögel fliegen nicht auf dem Kopf und die apokalyptischen Reiter haben der Erde noch keinen Besuch abgestattet. Nun ist es so, dass in Deutschland Politik und Religion getrennt behandelt werden (sollten). An dieser Stelle sei gesagt, dass der aktuelle Papst Franziskus vermutlich kein Problem mit einer staatlichen Homo-Ehe hätte. Rein rechtlich würde sich auch nicht viel ändern, außer, dass sie nicht, wie aktuell der Fall, einfach von außen wieder aufgehoben werden kann und auch Adoptionen wären keiner Einschränkung mehr unterlegen, sodass beide Partner als Elternteil fungieren können. Das würde einiges einfacher machen.

Tatsächlich ist es so, dass die Medizin soweit ist, weibliche Eizellen miteinander zu kombinieren und somit eine künstliche Befruchtung mit zwei Eizellen durchzuführen. So wäre die Adoptionsfrage in diesem Fall nicht mehr zwangsläufig ein Problem. Langzeittests stehen noch aus und für männliche Paare gibt es hier noch keine Entwicklung. Allerdings finde ich die Forschungsrichtung gleichermaßen beängstigend wie interessant. Die Politik müsste sich für solche Eltern jedoch ganz schön verbiegen um hier eine „Gleichberechtigung“ veranlassen zu können.

Zurück zum Adoptivrecht. Momentan kann nur ein Partner ein Kind adoptieren und ist somit alleine verantwortlich. Spätestens in der Schule gibt es hier wegen den Unterschriften Probleme. Gerade hier im Adoptivfall sehe ich persönlich tatsächlich die einzigen Bedenken. Bedenken zwar, allerdings nicht so schwerwiegend, dass man das Jugendamt dahinter stellen sollte oder es ganz verboten werden sollte, wie einige Politiker das gerne hätten. Es ist so, dass ein Kind, ob männlich oder weiblich, von beiden Elternteilen lernt. Ein Junge ohne Vater wird schwierig lernen sich im Gesicht zu rasieren oder wie man sich als Mann unter Männern zu verhalten hat. Gleiches gilt natürlich auch für die jeweilige Tochter bei Männern. Nur, dass es hier eben die Periode und Cliquen sind. Andererseits müsste man in diesem Fall auch konsequent sein und die Scheidung sowie den Tod der Eltern vor dem Erreichen des 25 Lebensjahres des Kindes verbieten. Was schwerlich geht. In diesen Fällen ist die Grundkonstellation nämlich die selbe.

In unserer aktuellen Gesellschaft besteht Mobbinggefahr in den Schulen. Sollte publik werden, dass die Eltern eines Kindes Homosexuell sind, gibt es je nach Bundesland und Bildungsstand der Kids ganz große Probleme. Natürlich hängt das auch mit dem gewählten sozialen Umfeld des Kindes und dessen Erziehung zusammen, aber meistens kann man es nicht verhindern. Auch die Lehrer können heute noch ein Problem sein. Es sterben jetzt erst jene aus (Also, sie gehen in Rente) die die Zeit miterlebten als Frauen den Mann noch fragen mussten ob sie arbeiten gehen dürfen. Die Chance die Eltern eines Kindes ernst zu nehmen die “Schwuchteln” oder “Lesben” sind, liegen meiner Schätzung nach leider sehr niedrig. Gerade in Bayern. Man sieht nun also, dass die Gleichberechtigung in diesen Punkten auch zu Nachteilen führen kann.

Die Gleichberechtigung im Rahmen der Gesellschaft Part 2

Wie schon erwähnt ist die Gleichberechtigung ‘per Definition für mich etwas anderes. Homosexualität sucht man sich nicht aus. Man hat (unserem Wissensstand nach) nie eine bewusste Entscheidung zur Homosexualität getroffen. Demnach kann man sich die sexuelle Ausrichtung, wie die Hautfarbe, Herkunft etc. nicht aussuchen und trägt daher auch keine Verantwortung dafür. Im Endeffekt, um es mal auf den Punkt zu bringen, ist die “fehlende Gleichberechtigung” schlicht und ergreifend eine Diskriminierung. Auch auf politischer Ebene! Man kann nicht an einer Stelle Anti-Diskriminierungsposter aufhängen um Migranten zu helfen und auf der anderen Seite die Homosexuellen, gleich welcher Nation, nachteilig behandeln. Man darf es aber auch nicht zu vorteilig setzen. Aussagen wie

“Mensch, der ist Homosexuell! Dass der sich traut das im Fernsehen zuzugeben. Ist ja’n Ding. Taffer Typ.”

sind in meinen Augen absolut Kontraproduktiv. Man stelle sich die Aussage mal mit “Frau” vor. Oder mit “Bremer”.

“Mensch, der ist Bremer! Dass der sich traut das im Fernsehen zuzugeben. Ist ja’n Ding. Taffer Typ.”

Klingt ganz schön affig nicht wahr? Gut, bei “CDU-Wähler” würde das tatsächlich imponieren. Bevor nun aber jemand an meiner Haustür klopft, werde ich aufhören über die CDU her zuziehen sondern lieber mein Resümee ziehen.

Fazit

Lange Geschichte kurz: Der Ausdruck “Gleichberechtigung” ist in meinen Augen an dieser Stelle einfach nur falsch. Da man generell mehr Erfolg hat wenn man “gegen” etwas ist, als dafür (Man muss gegen den Krieg sein und nicht für den Frieden), sollte man nicht für die “Gleichberechtigung von Homosexuellen” sein, sondern aufgrund der politischen Lage ganz klar gegen die Diskriminierung der Homosexuellen. Allerdings sollte auch der Hype aufhören, wenn ein Promi sich zu seiner sexuellen Orientierung äußert. Es sollte in unserer aufgeklärten Gesellschaft eher so sein, dass es als nette, aber an sich unbedeutende Information abgetan wird. So was wie: „Ich habe heute ein Käsebrot gegessen.“ Aha, gut, er steht auf Käse. Schön zu wissen.

Wenn es soweit kommt, muss aber auch ein Klick kommen. Es gibt viele die sich über ihre nicht “normale” sexuelle Orientierung definieren. Man sieht es häufig auf Facebook.Gleichberechtigung Instagramm Gleichberechtigung “I’m gay, Deal with it” Posts sind mal in Ordnung. Aber auf Dauer nervt es einfach nur genauso wie diese “Tiefgründigen” Instagrammbildern in denen der Text nichts mit dem Bild zu tun hat.

Wir leben in einer aufgeklärten Zeit und ich selbst schreibe ja ständig in meiner Krisenvorsorge-Serie, dass wir in einer “modernen Welt” leben. Das muss aber auch mal bei der Gesellschaft ankommen. Der Konsum zeigt uns zwar die Dinge die wir entwickelt haben, aber ein richtiges Miteinander haben wir noch nicht entwickelt und werden es wohl auch nie. Aber wir können versuchen das Fundament zu legen auf dem sich spätere Generationen eine Gesellschaft erschaffen können in der homosexuelle Ehen genauso natürlich sind wie arbeitende Frauen.

In diesem Sinne hoffe ich, dass meine Überschrift nicht zu reißerisch war und ich verständlich machen konnte, worauf ich hinaus wollte. Fragen, Kommentare, Anregungen und natürlich auch gerne eure Meinung, könnt ihr hier gerne hinterlassen.

Meine Meinung.


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