E.D.C Mein Guide zum Erstellen eures eigenen Paketes

Jeder hat eins, obwohl er es im Zweifel gar nicht so wirklich weiß – ein E.D.C. Der ganze Kram den man im normalen Leben so mit sich herumschleppt, wie Portemonnaie, Schlüssel, Zigaretten etc.

Es ist also euer “jeden Tag rumschlepp Kit”, euer E.D.C. (Every Day Carry). Ich hatte bereits einen Artikel zum Thema E.D.C geschrieben und auf diesen soll auch dieser Artikel aufbauen.

Wir hatten ja im vorhergehenden Artikel bereits den Inhalt meines E.D.C’s besprochen. Allerdings ist es so, dass ich relativ häufig meine Taschen umpacken muss. Vom Messenger Bag in den Rucksack, von dort in die Hose weil ich ohne Taschen unterwegs bin, von dort in die Gürteltasche und von dort aus zurück in den Messenger Bag.

Dabei waren die ganzen einzelnen Gegenstände immer sehr anstrengend. Immer wenn ich allerdings mein Medikit umgepackt habe dachte ich mir: Okay, das ist einfach. greifen, umpacken, fertig. Das muss doch auch mit meinem Kleinkram gehen.

Gesagt getan. Lange suchte ich nach einem “Pouch”, also einer kleinen Tasche, die mir ein gewisses Maß an Organisation erlaubt. In diversen Foren wird der Maxpedition EDC pocket Organizer beworben. Ich möchte die Tasche nicht schlecht machen, aber für mich war die Tasche einfach zu Überdimensioniert und, ganz ehrlich, auch zu Teuer. Unter 30€ bekommt man sie selten. Nicht einmal gebraucht. Außerdem hatte ich gar nicht genügend Kleinkram um sie komplett zu befüllen.

 

Was kommt rein?

Ein E.D.C habt ihr, wie bereits erwähnt, ja bereits. Die Frage ist nun: Benötigt ihr noch etwas? Kann etwas weg?

Mir persönlich macht es immer einen Heiden Spaß mein Equipment und mein E.D.C neu zu sortieren, Dinge auszutauschen und neues hinzuzufügen. Das hatte sich bereits bei meiner Sammelkartenleidenschaft als Kind heraus kristallisiert. Man muss allerdings auch einen gewissen Fable dazu haben. Andernfalls kann man diesen Absatz überspringen. Auch wenn ich der Meinung bin, dass man das nachfolgende Prinzip durchaus auch an anderen Stellen im Leben anwenden kann.

Das Packprinzip

Grundsätzlich sollte man alles, was man im Allgemeinen so mit sich herum schleppt, erst einmal auf einen Tisch legen. Bereits im Vorfeld sollte man verstärkt darauf achten, was einem im Alltag so alles fehlen kann. Das kommt rein. Relativ simpel nicht wahr? Naja, so leicht mache ich es euch dann doch nicht.

Wenn ich darüber nachdenken würde, was mir im Alltag so alles fehlen könnte, so würde mein E.D.C nicht nur einen Flatscreen, einen Laptop, mehrere Akkupacks, rund 20 Spiele, eine Dönerbude inklusive zubereitender Südländer, 2 Marmorsäulen und etwa 50 Kannen Kaffee beinhalten und geschätzt 20 Tonnen wiegen. Man muss natürlich abwiegen.

Dafür gibt es eine relativ einfache Herangehensweise an dieses Problem. Wir machen uns deutlich wie häufig der Fall im Alltag vorkommen kann und wie hart der “Impact”, also die Konsequenz wäre.

Dabei orientiere ich mich gedanklich an einer Tabelle, die in etwa so aussehen könnte:

Unangenehm Einschränkend Kritisch Potentiell tödlich Definitiv tödlich
Täglich Möglich Dringend Dringend Dringend Dringend
Wöchentlich Möglich Möglich Dringend Dringend Dringend
Monatlich Unnötig Möglich Dringend Dringend Dringend
Unbestimmt Unnötig Unnötig Möglich Dringend Dringend
Unwahrscheinlich Unnötig Unnötig Unnötig Möglich Dringend

Eine kurze Erklärung dazu:

Unnötige Dinge wären beispielsweise mein Set an PETlinge. Es kommt selten vor, dass ich weder Essen noch Geld dabei habe, dennoch habe ich immer eine Hühnersuppe und allerlei Gewürze dabei. Dies sind allerdings Dinge die bei Bedarf (Zu viel Gewicht, zu wenig Platz) aus dem Rucksack fliegen. Momentan habe ich sie in einem Patronengurt für Shotgun-Shells gelagert. Ich kann sie also auch außen am Rucksack und meinem Messenger Bag befestigen. Alles gut also. Unnötige Gegenstände kann man mit nehmen, wenn man noch Platz und Gewicht frei hat.

Mögliche Gegenstände sind all jene, die einem das Leben deutlich angenehmer Gestalten, jedoch nicht essentiell notwendig sind. Beispiele sind ein Reservefeuerzeug für Raucher im Normalfall, die Schmerztabletten oder aber der Glasbrecher im Auto für potentiell tödliche Situationen. Petlinge mit Tabak und Blättchen zum drehen wären sicherlich eine Überlegung wert.

Dringende Gegenstände sind jene, die eine schwierigere Situation negieren können, oder einem aber im Ernstfall das Leben oder die Gesundheit retten können. Hier wären Schlüssel, Kleidung, Messer, Geld, Reflektorbänder und für mich noch die Kopfhörer im Alltag zu nennen. In extremeren Situationen wäre der Gurtschneider zu nennen.

Als eine unangenehme Situation würde ich es empfinden, wenn meine Fingernägel zu lang wären und ich vergessen hätte sie zu stutzen. Eine unordentliche Frisur wäre auch unangenehm, aber nichts was sich nicht mit Alternativen beheben lassen könnte.

Einschränkend sind alle Dinge, die einen ablenken oder … ja eben einschränken können. Wenn ich nicht rauchen war (Ja schlechte Angewohnheit, ich weiß), dann bin ich abgelenkt. Ergo habe ich Zigaretten und ein Feuerzeug dabei. Deshalb beinhaltet mein E.D.C auch ein Notfeuerzeug.

Kritische Situationen sind all jene, die zu einem gehörigen Einschlag im Alltag führen können. Das Handy ist leer und es fährt kein Zug mehr, man hat keine Telefonnummern im Kopf. Es ist Spiegelglatt und man kann keinen Meter gehen ohne zu stürzen. Es ist dunkel und man ist ohne Licht oder Reflektoren auf einer Landstraße unterwegs. Werkzeug zum reparieren des Fahrrads/Rollers/Skateboards etc. Ein Defekt am Fortbewegungsmittel ist immer kritisch.

Potentiell tödlich sind gerade erwähnte Landstraßen ebenfalls. Daher ist Licht und Reflektorband immer dabei. Egal wann. Auch ein Glasbrecher ist in Fahrzeugen angebracht. Man könnte sich unter Umständen zwar anders aus dem Fahrzeug befreien, dies könnte aber wertvolle Sekunden kosten oder man verletzt sich dabei.

Definitiv tödlich wäre ein brennendes Auto und der Gurt klemmt. Keine Chance ans Messer zu kommen.

Das sind Beispiele, die jetzt auf mich und meine Region zugeschnitten sind. Lebt man in den Höhenlagen, kann man noch über klappbare Schneeschuhe im Winter oder ähnliches nachdenken. Eine solche Liste müsste jeder für sich aufstellen, damit es einen Sinn macht.

Beim zusammenstellen des E.D.C achte ich auch darauf, dass die Gegenstände mehrere Einsatzgebiete haben können. So habe ich kein Messer im E.D.C, sondern ein Multitool mit Messer. Ich habe keinen Glasbrecher im E.D.C, sondern einen Gurtschneider mit Glasbrecher. wenn man diesen Multi-Funktions-Gedanken Konsequent zu Ende denkt, kann man alle relevanten Begebenheiten mit einem kleinen Täschchen abdecken. Ich zeige euch mal meins. Diesmal sogar mit Bestelllinks (Sofern welche vorhanden sind).

 

Mein E-D-C auf Basis der Tabelle

Nun haben wir alles ausgebreitet und das Unnötige entweder aussortiert oder erst einmal zur Seite gelegt. Schauen wir uns meine Gegenstände doch einmal an.

Reflektorbänder

Beginnen wir mit dem im Winter für mich wichtigsten Sicherheitsgegenstand. Den Reflektorbändern.

E.D.C reflektorbänder

Dies erhaltet ihr im Tedi oder anderen 1€ Shops für… nunja. Für 1€ oder weniger. Sie sind nicht unbedingt schick, aber im dunkeln ein steter Begleiter, sollte ich mal wieder auf einer Land- oder Bundesstraße unterwegs sein. Ob man nun einen Klettverschluss, oder ein in der Länge anpassbares Band bevorzugt ist jedem selbst überlassen. Hauptsache es reflektiert. Smiley mit geöffnetem Mund

 

Multitool

Ein Multitool aus dem Baumarkt. Joah. Ich denke, da braucht man wenig zu zu sagen.

E.D.C Multitool

Achtet bitte darauf, dass ihr ein einigermaßen brauchbares Tool habt, welches auch einen Saitenschneider in der Zange mit sich bringt. Schraubendrehe, Messer und Säge benötigen eine gute Qualität. Der Rest ist eigentlich nur ganz netter Beiwerk. Versucht ein Tool ohne Korkenzieher und Schere zu bekommen. Der Korkenzieher ist mehr was für die Schweizer Armee und die Scheren sind meistens nicht zu gebrauchen. Nicht einmal zum Nägel schneiden. Ich lasse das Multitool auch im E.D.C Bag in seinem Holster, damit ich es bei Bedarf um den Gürtel ziehen kann. Außerdem zerkratzt es dann nichts.

Taschenlampe

Eine ordentliche Taschenlampe macht das Leben in vielen Situationen einfacher. Nicht nur im Winter, sondern auch  bei der Suche hinter Schränken, nach dieser einen verdammten Schraube, beim Kabel verlegen vom Rechner, halt überall da wo es Licht braucht.

 

E.D.C Taschenlampe

Ich empfehle grundsätzlich starke Lampen von Thrunight. Für die Lampenmodelle gibt es nicht nur diverses Zubehör wie Diffusor, sondern auch extra Akkus, Batterypacks, Verlängerungen, Aufsätze für mehr Leistung etc.

Die Taschenlampen sind in den meisten Fällen Wasserdicht nach IPX-8 Standard und das Gehäuse besteht aus hart anodisiertem Flugzeugaluminium. Wenn ihr eine Taschenlampe (egal woher) kauft, achtet darauf, dass ihr ein warmes Licht mit mindestens 100 Lumen erhaltet. Kaltes Licht verzerrt die Umgebung zum Teil zu sehr und in der Öffentlichkeit blendet es zu schnell den Verkehr. Vorsicht bei Nässe! Taschenlampen (Kaltlicht) über 80 Lumen reflektieren sehr stark auf nassem Asphalt, wodurch man ebenfalls versehentlich jemanden blenden könnte. Die Länge der Lampe sollte nicht viel Länger als eure Handbreit haben. Gerade so, dass die untere Kannte des Lampenkopfes an eure Handfläche anliegt. Auf diese Weise habt ihr den optimalen Kompromiss zwischen Packmaß und Handlichkeit gefunden. (Bei Onlinebestellungen einfach die Hand messen. Zwischen Daumen und Zeigefinger anlegen und zum kleinen Finger führen. Alternativ kann man auch eine Taschenlampe mit Handkurbel verwenden. Meiner persönlichen Erfahrung nach halten diese allerdings nicht sonderlich lange.

 

Rettungstool

Mein Rettungstool ist eine Kombination aus Glasbrecher und Gurtschneider. Ich hätte mir noch eine kleine LED gewünscht, sodass ich im Notfall auch im dunkeln sauber das  Glas durchbrechen könnte, aber das hätte wohl das Gewicht zu sehr belastet.

E.D.C Rettungstool

 

Dieses Rettungstool ist dazu gedacht am Fahrzeug-Schlüsselbund getragen zu werden. Den Ring kann man mit etwas Kraftaufwand abziehen, sodass man den Schlüssel im Gefahrenfall nicht aus dem Schloss ziehen muss.Es ist zugegebenermaßen nicht unbedingt günstig, allerdings bin ich der Meinung das so etwas in jedes Fahrzeug gehört. Daher habe ich direkt 2 gekauft. Der aktuelle Preis liegt bei 14,99€

Vorsicht vor Rettungsmessern! Diese sind meistens einhändig bedienbar und laut §42a StGb in Deutschland auch in Fahrzeugen verboten!

Powerbank

Die Intensio A5200 Powerbank hatte ich eigentlich nur als Backup für meine andere Powerbank nehmen wollen. Die Ladegeschwindigkeit der Bank ist jedoch so klasse, dass ich sie zu meiner Hauptbank gemacht habe und die andere nur noch im Notfall verwende.

E.D.C Intensio Powerbank A5200

Sie ist mit einer Ladestandausgabe versehen und muss aktiviert werden, damit der Strom fließt. Ist kein Endgerät angeschlossen, wird nur der aktuelle Ladestand abgefragt. Ein versehentliches entladen ist somit fast ausgeschlossen.

 

Batterien

Sieben Batterien kommen mit in mein E.D.C. Diese sollen als Notreserve für meine Taschenlampe (3 Batterien) und für mein Headlight (Bei Bedarf 4 Batterien) dienen.

E.D.C Batterien

Macht euch wegen dem Schmutz keine Gedanken. Das sind die günstigen und sehen nach einer Weile so aus. Die defekten Batterien müssten entsorgt werden. Man kann natürlich high Quality Batterien verwenden, was ich im Grund auch empfehlen würde damit man im “Ernstfall” nicht im dunkeln steht, aber die Batterien aus den mittleren Preissegmenten sind auch noch in Ordnung. Vorsicht bei Massenware. Tedi-Batterien für 2€ das 20ger Pack sind nur für Geräte geeignet, die häufiger verwendet werden, jedoch nicht sonderlich wichtig sind. Etwa eine Zeltlampe, eine kleine Nottaschenlampe oder ähnliches.

 

Reservekopfhörer

Als begeisterter Musik und Hörbuchhörer ist es natürlich essentiell für mich immer Kopfhörer dabei zu haben. Sollte ich mein Hauptpaar (Ein Paar Bluetooth Kopfhörer) wie üblich mal vergessen oder wie aktuell, auf Teufel komm raus, einfach nicht finden, so habe ich in meinem EDC immer noch ein zuverlässiges Reservepaar.

 

E.D.C Kopfhörer

Da brauche ich nicht mehr viel erläuterndes zu zu schreiben oder? In-Ear Kabelkopfhörer damit das Packmaß schön klein bleibt. Gebt nur nicht zu viel Geld dafür aus, da die Kopfhörer unter Umständen eingedrückt werden können. Teurere Modelle haben auch die Nerv tötenden “Features” die es einem erlauben die Ohr….frimeldingens… na die Gummidichtung da am Ohrhörer zu tauschen. Das führt, zumindest bei mir, meistens dazu, dass ich eben diese verliere.

 

 

Verteidigung

Kommen wir zur Verteidigung. Irgendwo muss ich ja paranoid bleiben, nicht wahr? Zwinkerndes Smiley

 

Aus rechtlichen Gründen habe ich mich gegen Pfefferspray und für einen Tactical Pen entschieden. Warum? Pfefferspray ist in einer Entfernung von 2-5 Metern effektiv. Ist der Aggressor näher, so wirkt Pfefferspray nur sehr begrenzt und kann im schlimmsten Fall in eure eigenen Augen kommen und euch Verteidigungsunfähig machen. Durch diese benötigte Distanz ist es schwierig im Falle einer Anzeige auf Notwehr zu plädieren. Dazu muss vom Aggressor aus nämlich eine Gewaltbereitschaft ausgehen, die man bei einem Abstand von 2-5 Metern doch hinterfragen kann.

Frauen haben es bei solchen Anzeigen im Übrigen einfacher. Das nur so am Rande.

Ein Tactical Pen ist für den direkten Nahkampf ausgelegt und aufgrund meiner Nahkampfausbildung kann ich den Pen recht gut verwenden, wodurch ich bei einem Angriff reagieren kann. Natürlich muss hier stark auf sein persönliches Empfinden und seine Fähigkeiten geachtet werden.

Dieses Modell von Böker besitzt integriert ebenfalls einen Glasbrecher und kann so auch in einer Notsituation als Backup dienen. Es gibt allerdings auch Modelle in diesem Preissegment mit einer Taschenlampe. Schreiben kann er natürlich auch, wodurch er auch noch diese Funktion übernimmt Zwinkerndes Smiley

 

Essbesteck

Das ist eher eine persönliche Geschichte.

E.D.C Essbesteck

Ich schmiere mir auf Arbeit gerne mal ein Brötchen, was bedeutet, dass ich zum öffnen des Brötchens eher ein Brotmesser benötige, zum schmieren aber ein sehr breites. Das hier gezeigte Essbesteck verbindet beides. Zwar hat das Messer keine Zahnung, ist aber scharf genug und lässt sich recht einfach handlen. Die Klinge ist breit genug um ordentlich schmieren zu können. Den Löffel nehme ich gerne her, wenn mir nach Cornflakes oder einer Suppe ist und die Gabel ist eben für alles andere nützlich. Im großen und ganzen ist dieser Zusatz eine Eigenart von mir, die aber hervorragend mit meinem Trinkwasser zusammen agiert. Dazu gleich noch etwas mehr.

 

Feuchttücher

Feuchttücher dienen hauptsächlich … nun… ein Mensch muss nun mal müssen. Wenn kein Toilettenpapier da ist, ist das eher ungünstig. Daher ist ein kleines Päckchen Feuchttücher nicht zu verachten. Wieso kein Toilettenpapier an sich? Packmaß. Außerdem kann Toilettenpapier schnell feucht werden, wodurch es schlicht unbrauchbar wird.

E.D.C Feuchttücher

Abgepackte Feuchttücher macht das relativ wenig aus. Sie ersetzen im Übrigen die Taschentücher, da das Packmaß schön klein ist und zur Not hat man ja noch welche in der Tasche Zwinkerndes Smiley Desinfektionstücher könnte man ebenfalls mit ins E.D.C packen, jedoch habe ich die bereits in meinem Container und der Tasche, sowie in meinem Medikit.

Aber wohin denn nun mit dem Kleinkram?

Wie schon anfangs erwähnt, habe ich schon eine Weile nach einem Täschchen gesucht, in dem ich meinen Kleinkram verstauen kann. Das ist übrigens generell eine gute Idee, auch beim Rucksack packen. Verstaut einfach alles was einigermaßen klein ist kategorisch in Beutel. Meinetwegen auch Plastiksäcken wenn es Wasserdicht sein muss. So hat man alles beieinander.

Nun brauchte ich, wie gesagt, ein kleines, günstiges Paket mit dem ich meinen Kleinkram organisieren kann. Beim stöbern nach Molle-Taschen für meinen neuen Rucksack habe ich dann endlich eine gefunden, die meinen Anforderungen genüge Leistet. BEHOLD MORTALS! THE ALLMIGHTY MEHRZWECKTASCHE – Schwarz.

Spaß beiseite. Diese Mehrzwecktasche bietet so ziemlich das was ich wollte. Genügend Platz für wenig Geld, eine Gürtelschlaufe und welche dank Klett UND Druckknopfverschluss überraschend sicher befestigt werden kann. Eine der Außentaschen ist mit einem elastischen Band zu fixieren, die andere ist aus stabilem Nylon. Die Hauptklappe besitzt ein Reißverschlussfach, in dem Notizzettel oder Visitenkarten unter gebracht werden können.

Wenn ich alle oben gezeigten Gegenstände in die Tasche packe, habe ich noch etwa die Hälfte des Hauptfaches frei, sowie einiges in der Front und Rückentasche.

 

 

Moment, da fehlt was

Richtig. Es fehlt noch der richtige Kleinkram. Sobald ich eine Viereckige Bon-Bon Dose oder etwas in der Richtung finde, wird dort noch der ganz kleine Kram eingebunkert. Schmerztabletten, etwas Nähzeug und solche Dinge eben. Allerdings finde ich bisher nur runde Pop-Up-Dosen, was aber zu viel Platz verbraucht. Viereckig ist da immer besser Zwinkerndes Smiley

Aaron von lightinthewild.de hat eine schöne Vorstellung davon, wie eine solche Dose aussehen könnte.

Diese kommt dann mit ins Frontfach des E.D.C. Die Frage ist nur, was mache ich mit dem restlichen Platz? Na mir fällt sicherlich noch etwas ein.

 

Weiteres E.D.C

Nun beschränkt sich mein E.D.C. natürlich nicht nur auf diese eine Tasche. Mein Schlüssel und mein Portemonnaie sind ja auch meistens dabei. Was bietet sich da also mehr an, als hier ebenfalls Platz nutzbar zu machen?

Insgesamt habe ich drei zusätzliche Gegenstände an Schlüssel und Portemonnaie. Im Portemonnaie befindet sich:

E.D.C Toolkarte

Eine Toolkarte. Diese kommt mit einem Zertifikat und einem Lederetui, welches ganz ausgezeichnet komplett in das Einschubfach für die Kreditkarten passt. Es gibt ein weiteres Multitool für die Brieftasche für Standardmäßig 2,99€. Wie gut dieses ist, kann ich allerdings nicht abschätzen. Da ich keine großartigen Karten neben Payback, Bankkarte und Visitenkarten mit mir führe, kann ich hier weiteren Platz nutzen.

Und zwar für ein Kartenmesser. Fragt mich nicht wozu ich das mal brauchen würde. Wahrscheinlich wenn ich irgendwann mal ohne eigenem Messer oder Mehrzwecktasche einen Karton aufmachen muss. Für mehr sollte es wohl weniger taugen. Zumindest kann ich mir nicht vorstellen damit Feuerholz zu machen. Das soll es auch nicht. Es soll als absolutes Notfallbackup dienen und ich denke, diesen Job erfüllt es ganz gut. Aufgrund der Nutzungsrechte hänge ich an dieser Stelle ein Bild nach, sobald ich es hochladen kann.

An meinem Schlüsselbund baumelt ein Ersatzfeuerzeug mit Benzin.

E.D.C Feuerzeug

Ich liebe dieses Ding. Durch einen gut angebrachten Dichtungsring und hervorragender Verarbeitung, ist das kleine Sturmfeuerzeug ausgezeichnet als Reserve nutzbar. Durch die Nähe zu meinem Körper am Schlüsselbund brauche ich keine Angst haben, dass das Feuerzeug bei eisigen Temperaturen nicht startet. Meiner Meinung nach ein absolutes Need to have für jeden Raucher oder jene, die häufig ein Feuer brauchen bzw. ein Backupfeuerzeug benötigen.

 

Was ich sonst noch mit mir herum schleppe

Natürlich schleppe ich noch ein wenig mehr mit mir herum.

Das bereits vorgestellte Medikit kennt ihr ja bereits.

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Dazu Trage ich immer ein “BW Kochgeschirr” bei mir.

E.D.C Kochgeschirr

Eigentlich ist es mehr eine Feldflasche (Wasser ca. 1 L ) und ein Becher. Dieser Becher jedoch ist es, der die Feldflasche so schön handlich macht. In dem Topf hatte ich zwar schon Chili gekocht, nutze ihn aber auch gerne um auf Arbeit die ein oder andere Portion Cornflakes zu futtern, oder einfach ein Proteinshake zu rühren. Deshalb führe ich auch mein Essbesteck mit mir. Das Set wird allerdings bei einigen Gelegenheiten nicht mit genommen. Vorzugsweise dann, wenn ich “nur zu Besuch” bin und eine Mitfahrgelegenheit habe. Voraussetzung ist jedoch, dass ich beinahe jeder Zeit Zugang zu trinkbarem habe. Sonst kommt das Ding mit. Fahre ich mit der Bahn, ist es aufgrund vorhergehender Erfahrungen essentiell ein Kochbesteck dabei zu haben. Umsteigezeiten im Winter sind in der Pampa echt grässlich, wenn man keinen Kaffee machen kann.

 

Was noch fehlt

Gerne habe ich noch einen Nagelknippser dabei. Nicht nur zum… naja knipsen von Nägeln, sondern auch zum Entfernen von Etiketten von Kleidung, durchtrennen von Kabelbindern etc. Häufig trage ich den am anderen ende meines Schlüsselbundes um ihn Griffbereit zu haben. So muss ich nicht zwangsläufig das Multitool raus suchen.

Ich hatte einfach vergessen ein Bild davon aufzunehmen Smiley mit geöffnetem Mund

Hier noch einmal mein gesamtes Set als Galerie:

Wenn ihr der Meinung seid ich hätte etwas vergessen, so lasst es mich wissen. Wie sieht euer E.D.C aus? Über Anregungen bin ich immer glücklich Zwinkerndes Smiley


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