Weihnachten im Christentum Na das ich nicht lache

Der heutige Artikel hat nicht unbedingt den Titel “Meine Meinung” verdient. Passender wäre: “Meine Fakten”. Ich war eben auf 9gag und musste mal wieder lesen, dass sich die Leute mehr “Christ” in Christmas wünschen. Schlimm genug, dass sich die Leute über einen roten Pappbecher bei Starbucks aufregen O_o. Dies brachte mich dazu mal ein paar grundsätzliche Dinge über das christliche “Weihnachten” zu verfassen. Lange Geschichte kurz: Wer Weihnachten feiert und (christlich) gläubig ist, kommt in die Hölle.

Einführung

Wir schreiben das Jahre 0, oder wenn man meinem ehemaligen Religionslehrer glauben darf, das Jahr 5 vor Christus.

In Betlehem wird ein Stall von einem Kometen erhellt, dem 3 kaputte Gestalten folgen. Sie suchen nach einem Heiland der von einer jungfräulichen Mutter in einem Stall geboren wird. Dies ist die Geburt von Jesus von Betlehem aka Jesus Christus. Da dies ein besonderer Tag für das Christentum ist, wird auch heute, 2000 Jahre später Weihnachten gefeiert.

Totaler Bullshit!

Dies ist die Geschichte die man kennt und die (mit sehr starken Abweichungen) auch im Ansatz so passiert sein könnte.

Natürlich nur dann, wenn man annimmt, dass Maria wahrscheinlich einfach nur ein “gefallenes Mädchen” war und die Menschen damals schon weiß Gott welches Kraut geraucht haben und dadurch Engel und fliegende Sterne gesehen haben. Die drei Weisen hatten ja Myrre und Weihrauch bei sich. Wer weiß was die damit angestellt haben.

Auch stimmt das vermittelte Geburtsdatum des Heilandes nicht. Nach aktuellem Stand der Historiker ist das Geburtsdatum Jesus der 09. März 5 vor Christus. Tja. Da war er wohl schon Heiland bevor er geboren wurde. Er war also quasi heilig bevor es cool war x). Auch eine Leistung. Der Abendstern ist durch eine Supernova im Coma Berenices zu erklären. Daher auch die Datierung des Geburtstages auf 5 vor Christus. Alles andere kann, historisch gesehen, durchaus so geschehen sein.

 

Einschränkung/Klarstellung

Auch wenn die Einleitung dieses Artikels ein wenig harsch rüber kommt, so möchte ich ihn ganz genau so lassen. Den Grund dafür werdet ihr erkennen, wenn ihr diesen Artikel zu Ende gelesen habt. Ich möchte an dieser Stelle einmal ganz klar stellen, dass ich hier keinem Christen/Moslem oder sonstigen Religionsvertretern auf den Schlips treten möchte. Es gibt, trauriger weise wie ich finde, noch genügend Menschen in Deutschland die an den Kreationismus glauben und den Allmächtigen nach Beschreibung der Bibel suchen. Meine persönliche Meinung zum Thema Religion und Christentum werde ich in einem weiteren Artikel veröffentlichen. An dieser Stelle nur so viel. Ich akzeptiere die Tatsache, dass es Menschen gibt die religiös sind und ich respektiere ihre Entscheidung, Glauben und (meistens) auch die damit verbundenen Verhaltensweisen. Solange sie niemanden schaden versteht sich. Glaubt woran ihr möchtet und fühlt euch bitte nicht angegriffen. Dies hier ist meine Sicht der Dinge und wenn ihr euch irgendwo angegriffen fühlt, denkt bitte daran, dass ich hier nicht gegen das Christentum an sich wettern möchte, sondern gegen den Kommerz und die Ignoranz der Menschen. Wer sich in Frieden zu mir ans Feuer setzt erhält Wasser und Brot, ganz gleich welcher Religion, Hautfarbe oder politischen Gesinnung er angehört.

 

Weihnachten feiern – Der Weg ins Höllenfeuer (oder ins Fegefeuer)

Woher nehme ich nun die Frechheit zu behaupten, dass jeder der christlichen Glaubens ist und Weihnachten feiert ins Fegefeuer kommt? Nun, laut meinen bisherigen Erfahrungen sind nicht gesühnte bzw. gebeichtete Sünden ein Grund dafür in die Hölle zu kommen. Dazu gehört insbesondere das Brechen der 10 Gebote (als würde sich da heute noch wer dran halten wollen), sowie die 7 Todsünden.

Nr Katholischer Katechismus Evangelischer Katechismus
1. Du sollst an einen Gott glauben. Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.
2. Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren. Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht mißbrauchen.
3. Du sollst den Tag des Herrn heiligen. Du sollst den Feiertag heiligen.
4. Du sollst Vater und Mutter ehren, damit du lange lebest und es dir wohlergehe auf Erden. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.
5. Du sollst nicht töten. Du sollst nicht töten.
6. Du sollst nicht Unkeuschheit treiben. Du sollst nicht ehebrechen.
7. Du sollst nicht stehlen. Du sollst nicht stehlen.
8. Du sollst kein falsches Zeugnis geben. Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.
9. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.
10. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Gut. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was dein Nächster hat.

Quelle: Wikipedia

Mal ganz davon abgesehen, dass Gebot das dritte Gebot heutzutage, dank des öffentlichen Dienstes für einige unmöglich zu halten ist, wird Gebot 4,5,6,7,8,9 und 10 generell nicht mehr beachtet. 8 von 10 fallen nun raus. Was bleibt? 1 und 2. BEIDE werden durch Weihnachten gebrochen.

Weihnachten 10 GeboteWarum? beginnen wir mit dem gebot Nummer 2.  “Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren.” Wenn ein Moslem in eine christliche Kirche geht und dort zu Allah betet, so ist dies ein Bruch des zweiten Gebotes. Wenn ein Christ zu Allah oder den Propheten betet, so ist dies ein Bruch des zweiten Gebotes. Soweit alles klar? Gut. Jetzt wird es nämlich etwas komplexer: Wenn ein Christ in eine Moschee geht und dort  zu seinem Gott betet, unbewusst jedoch Allah anbetet, ist es dann ein Bruch des Gebotes? Da nichts von “wissentlich” in dem Gebot zu sehen ist, ist das hier ein klares “Ja!”.

Ihr seht schon worauf ich hinaus möchte. Nur, dass es sich nicht um Allah handelt, sondern um Odin. Ja, so sieht die Wahrheit (über Weihnachten) aus. Eine solche Behauptung sollte natürlich auch mit stützenden Argumenten und Fakten unterlegt werden. Sonst ist man ja wie diese Donald Trump und CDU Wähler die einfach nur sagen: So isses!

 

 

Die wahre Geschichte von Weihnachten

Um zu verstehen warum Weihnachten mal so gar nichts mit dem Christentum zu tun hat, müssen wir ein Stück weit in die Vergangenheit reisen. Genauer gesagt mindestens 2600 Jahre. Wir befinden uns in der späten Eisenzeit. Belegen zu Folge ist das Jahr 600 vor Christus der Zeitpunkt in dem die Kelten, ehemals Nomaden, sich im Norden Deutschlands nieder ließen um dort zu Siedeln und Händler zu werden. Ich wähle bewusst diese Zeit. Es gab zwar bereits früher Einflüsse auf die Religion der Kelten durch Plünderungen und “Versklavungen”, jedoch waren diese nicht so schwerwiegend. Die damaligen Kelten und Germanen hatten eine sehr naturbezogene Religion. Heutzutage nennen viele es das Druidentum. Nachdem die nördlichen Völker, Umgangssprachlich als Wikinger bezeichnet, feststellten, dass es einfacher ist mit den Kelten Handel zu treiben statt ihre Dörfer nieder zu brennen, wurde auch ein sehr großer Teil der Religionen und der Kultur ausgetauscht. Die Kelten und Germanen adaptierten ihre Version der Asen. Wodan wurde geboren und somit all seine Kinder und Kindeskinder.

 

Die G-G-G-G-Gallier!

Jahrhundertelang funktionierte diese Symbiose. Die Kelten starben in den meisten Gebieten aus oder entwickelten sich, wie im Falle von Schottland, zu Gälischen . Im ehemaligen Germanien 436447036_c1b119c4da_owurden sie zu Galliern. Die Gallier behielten größtenteils ihre Religion bei und ließen sich nur ein wenig beeinflussen. Bis zum gälischen Krieg ca. 54 vor Christus lebten nun also sowohl die Germanen, als auch die Gallier mehr oder minder friedlich mit unterschiedlichen Religionen in einem Gebiet. Die Germanen allerdings hatten beinahe vollständig die Mythologie der Wikinger übernommen. Es gibt nur minimale Unterschiede in der Geschichte und “eingedeutschte” Namen der Götter. Alles andere war ziemlich gleich. Sogar die Feiertage, obwohl diese nicht wirklich verstehen konnten, was es damit auf sich hatte.

Ein Beispiel dafür ist Weihnachten. Dazu aber später in diesem Artikel mehr.

Die Römer, welche bereits seit 150 Jahren versuchten Germanien zu erobern und ihnen ihren Glauben aufzuzwingen, verloren zu dieser Zeit immer mehr Land. Das damalige germanische Äquivalent zu unserem heutigen PEGIDA, nennen wir es mal PGGRDA. Patriotische Germanen Gegen die Römisierung Des Abendlandes. (Gott klingt das Scheiße.) Offensichtlich hat PGGRDA mehr Erfolg gehabt als PEGIDA, denn die römischen Feldzüge wurden ca. 50 nach Christus zerschlagen. Allerdings lauerten bereits die nächsten Besetzer auf unsere tapferen Germanen. Unglücklicherweise hatten sie dieses mal keine Chance gegen die Eindringlinge.

Das Kreuz mit dem Christentum

Wortwitz nicht beabsichtigt.

Die Christianisierung der Germanen zog sich über mehrere Jahrhunderte hinweg. Im vierten Jahrhundert nach Christus (300+) wurden die Goten Opfer der arianischen Christentums. Die Konvertierung Norddeutschlands zog sich  bis zu den Kreuzzügen im 11. Jahrhundert hin. Wenn man bedenkt, dass die Christen damals sowohl die Moslems im eigenen Land, als auch die “Heiden” in Norddeutschland bekämpfen mussten, ist es eine ganz schöne Leistung alle einige Jahre später unter einer Flagge mit fanatischem Glauben nach Jerusalem schicken zu können. Doch das ist eine andere Geschichte.

Germanengruppierungen Zum vergrößern klicken

Germanengruppierungen
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Nun ist es von Natur aus so, dass sich ein besetztes Volk nicht mal eben so zum Christentum konvertieren lässt, wie die oben genannte Zeitspanne bestätigt. Die Christen waren Feinde der Germanen und besetzten ihr Land. Sie lockten mit Land und Lebensmitteln wenn sie ihrem Glauben abschworen und die Waffen nieder legten. Die Kriegsgötter allerdings hatten ihnen in den letzten Jahrhunderten so manche glorreiche Schlacht gewährt. Außerdem war es ehrenvoller im Kampf mit einer Waffe in der Hand zu sterben und den Weg nach Walhalla anzutreten, als ein gottesfürchtiges und keusches Leben zu führen, um dann ins Paradies zu kommen in dem es nicht einmal Met gab. Die Christen mussten also Kompromisse mit ihren Feiertagen eingehen, da die Germanen ihre Götter weiterhin, auch für vergangene Taten, ehren wollten. So entstanden, unter dem Deckmantel des Heidentums, viele christliche Bräuche.

 

 

Ho ho hoch die Tassen

Weihnachten ist einer dieser Bräuche.

Ein alter Mann mit Rauschebart, der hoch im Norden im kalten Land sitzt und eine Armee Elfen befehligt. Einmal im Jahr, um den 25 Dezember kommt er vorbei und bringt den Kindern Geschenke. Kommt euch das bekannt vor? Nein, die Rede ist nicht vom Weihnachtsmann, sondern von Odin. Ja, das werden viele von euch nicht gewusst haben. Odin, der graue Wanderer, der Anführer der wilden Jagd (Witcher Fans dürften aufgehorcht haben) und der Herr über den Norden.

Wie wir bereits feststellten, war die Geburt Christi nicht am 24. Dezember sondern am 09. März. Die Datierung dieses Feiertages hängt mit einem der Kompromisse zusammen, die die christlichen Belagerer damals eingehen mussten.

Die nordische Mythologie besagt nämlich, dass zum Ende des Jahres, an denen sich die Nordlichter häufen, die wilde Jagd zurückkehrt und reiche Beute mit bringt. Die Jagd ist den Menschen nicht feindlich gesonnen, solange man sie nicht verspottet oder zu lange hin sieht. Die Nordlichter, die man über das Jahr verteilt, jedoch seltener, sieht, waren ein Zeichen für eine glorreiche Die wilde JagdSchlacht in der viele tapfere nordische Streiter gefallen waren. Das Leuchten verriet die Ankunft der Walküren und Sleipnirs.

Nachdem die Wilde Jagd zur Wintersonnenwende, welches das ursprüngliche Fest war, nach Asgard zurückgekehrt war, wurde 12 Tage lang gefeiert. Bis zum 6 Januar. Während dieser Zeit, den Rauhnächten, steht das Tor zur nordischen “Hölle” offen, was viele mit dem “Krampus” in Verbindung bringen. Durchaus plausible, aber ich fand bisher keine wirkliche Aussage von Historikern zu diesem Thema. Die Germanen tranken während dieser Zeit noch mehr Met als sonst. Met ist Honigwein, also Wein aus Honig, welcher am Feuer erhitzt worden ist. Auch das ist heute noch brauch. Allerdings trinken wir keinen heißen Met, sondern heißen Wein. Den Glühwein. Fragt mich bitte nicht wo dieser Unbrauch mit dem Eierlikör her kommt. Ich nehme an, das haben wir den USA zu verdanken. Da die Germanen im Normalfall keine Nordlichter kannten, kann man hier das erste mal vom „blinden Glauben“ sprechen. Sie konnten mit der wilden Jagd an sich nichts anfangen, weil sie die Nordlichter so nicht kannten, adaptierten die Brauchtümer allerdings dennoch.

Der einzige Unterschied zu dem heutigen Weihnachtsfest ist, dass Odin den Kindern ihre Geschenke in die Stiefel gab, während dies bei uns eher der Nikolaus (6 Dezember) zu tun pflegt.

Das Bild des Weihnachtsmannes wurde um 1930 von Coca Cola radikal verändert. Es gab ihn, wie erwähnt, bereits vorher in Form des Odins. Das Bild des Weihnachtsmannes ist das überlieferte, welches sich aus unserer damaligen Kultur retten konnte. Er war schlank, bärtig und trug graue Gewänder. Der graue Wanderer eben. Er brachte den Kindern in seinem Gebiet (alle die an ihn glaubten) Geschenke. Dazu brauchte er Acht Mini-Rentiere. Diese Rentiere allerdings sind erst seit 1822 überliefert. Meinen Nachforschungen zufolge liegt die Schuld bei einem gewissen Clement Clarke Moore, welcher das Gedicht “Twas the night before Christmas” geschrieben und veröffentlicht hat.

SleipnirVor diesem geschichtsträchtigen Gedicht, war auch der Weihnachtsmann auf einem Pferd unterwegs. Vermutungen behaupten, dass Rudolphs rote Nase ebenfalls von Sleipnir abgeleitet ist. Diese hatte nämlich die Angewohnheit sich an den Körpern der Feinde Odins gütlich zu tun, nachdem dieser sie mit Gunjir getötet hat. Die durch das Blut Odins Opfer rot gefärbte Schnauze der Stute soll die Inspiration für die rot leuchtende Nase des Rentiers gewesen sein.

Unser immergrüner Tannenbaum lässt sich leicht mit dem Julfest in Verbindung bringen, welcher seinen Ursprung ebenfalls bei der wilden Jagd hat. Wikipedia ist sich da etwas strittig. Glaubt man der deutschen Seite, so gab es das Julfest nicht vor dem Christentum in Deutschland. Glaubt man der englischen Seite, so ließt man von Yule, – mit Referenzen auf den altnordischen Namen Odins und dem zugehörigen Monat (Dezember), sowie von den Rauhnächten. Etwas tricky.

Fakt ist, dass unser heutiges Weihnachten nichts mit der Geburt Christi zu tun hat. Ebenso wenig wie Ostern mit seiner Auferstehung (Die war auch an einem anderen Datum). Wir feiern an diesen Tagen nur diese Ereignisse. Zumindest zum Schein. In Wahrheit feiern wir die selben Feiertage wie schon zu Zeiten der Germanen und Wikinger.

Fun Fact:

J. R. R. Tolkien verwendete die Urversion des Weihnachtsmannes und die überlieferte Version Odins als Vorlage für Gandalf den grauen. Macht Sinn bei dem Namen. Odin – Der graue Wanderer.

 

Weitere überlebende Feiertage und Bedeutungen

Unsere Sprache und unsere Feiertage sind voll mit Bedeutungen der alten Mythologie.  Ostern beispielsweise ist so unglücklich datiert, dass es eine komplexe Formel (Osterformel) benötigt um das Datum jedes Jahr aufs neue auszurechnen. Selbst dann ist noch eine Variable von 4 Wochen vorhanden. Daher kam man auch hier den Germanen entgegen, welche das Frühlingsäquinoktium (Tag-Nachtgleiche) feierten.

Die Germanen feierten ebenfalls das Herbstäquinoktium. Für sie war dies allerdings auch der Jahresausklang, denn die Ernte war eingefahren und die lange Zeit des Wartens begann. Heute verkleiden wir uns an diesen Tagen und erschrecken Menschen. Halloween selbst hat jedoch seinen Ursprung im keltischen Glauben. Die Lebenden könnten nur an diesem Abend mit den Toten kommunizieren, da die Welten in dieser Nacht verschwimmen.

Der Silvesterbrauch Feuerwerkskörper zu entzünden und Krach zu machen, ist vielen ein Begriff. Viele meinen jedoch, dass dieses Brauchtum aus China kommt. Das stimmt auch, aber nur zum Teil. Das Ritual Feuerwerkskörper zu entzünden kommt aus China. Dies liegt allerdings schlicht und ergreifend daran, dass die Chinesen bereits sehr früh mit Feuerwerk und Schwarzpulver experimentiert haben. Die Chinesen möchten mit diesem Brauchtum die bösen Geister des letzten Jahres vertreiben und die guten des neuen Willkommen heißen. Die Germanen hatten diesen Brauch auch, allerdings aus einem anderen Grund. Wie bereits erwähnt, ist nach der wilden Jagd die Grenze zur germanischen Hölle 12 Tage lang offen. Gegen Silvester wurden große Leuchtfeuer entzündet und viel Krach gemacht, damit die Dämonen, welche durch das Höllentor getreten sind, das Dorf mieden.

Auch Wochentage haben einige Bedeutungen. Montag bis Freitag ist nach alten germanischen Göttern benannt:

Montag: Mani (Gott des Mondes)

Dienstag: Tyr (Einer der Götter des Krieges und des Kampfes)

Mittwoch: Hier ist eine Besonderheit. Die Christen bedienten sich hier ihres Zählsystems, wodurch die Mitte der Woche deklariert wurde. Dies haben sie in diversen Sprachen gemacht. Am ehesten an unserer Ursprüngliche Bedeutung kommt Niederländisch mit Woensdag. Tag des Wodan. Wodan = Odin.

Donnerstag: Thor (Gott des… ach, jeder der Avengers geguckt hat weiß wer das ist.)

Freitag: Freya/Frigg (Je nachdem welches Geschlecht (Asen,Wanen) man verehrte, war dies der Tag die Göttermutter zu ehren.Freya

Samstag: Ungeklärt. Es wird durch die Referenz auf Saturn auf “Tag des Loki” verwiesen. Historiker streiten sich hier. Andere behaupten es hieß ursprünglich “Laugadag”. zu deutsch schlicht und ergreifend Waschtag O_o Erklärt warum viele dann waschen.

Sonntag: Sol (Göttin der Sonne) Interessante Nebeninfo: Eine Umrundung des Mars um die Sonne nennt man nicht Marstag, sondern Sol. Es gibt allerdings keinen Zusammenhang, da Sol mit Mani in Verbindung steht und nicht mit Tyr.

Ich könnte nun noch mit den Monaten und den umgänglichen Wörtern anfangen, aber das würde wohl den Rahmen sprengen.

 

Die Elfen

elf_girl_by_selenada-d7ltxgm[1]Eine spezielle Bedeutung möchte ich noch den Elfen zukommen lassen. Der Weihnachtsmann hat bekanntlich “Elfen” in seiner “Werkstatt”. Diese unterscheiden sich allerdings sehr stark von
jenen, die man aus den keltischen, germanischen, nordischen und ägyptischen Mythologie. Klein, pimpfig ohne viel Wumms oder Anmut werkeln sie da vor sich hin. Die Elfen, die Odin in Alfheim unter seinem Kommando hat, sind das genaue Gegenteil. Grazil, schnell tödlich und hervorragende Jäger. Man könnte noch die Sidhe (Elfengötter) und Tuatha de Danann (Halbelfen) philosophieren, jedoch fehlt mir dazu der Bezug ins Christentum. Ihr seht, die Mythologien vermischen sich wie die Sprachen. Englisch und Deutsch haben so viel gemein, wie die germanische Mythologie wie die Irische.

 

Zusammenfassung

Wir feiern also am 24-27 Dezember nicht die Geburt Christi, sondern in Wahrheit die Wintersonnenwende. Diese wird durch Sinnbilder und Ritualen der germanischen Mythologie bekräftigt. Da man als Christ nur zu einem Gott beten soll und dieser doch bitte auch beim Namen genannt werden soll, kann man davon ausgehen, dass das Feiern der Geburt Jesu, des Heilands also damit der Inkarnation Gottes nur dann Sinn macht, wenn es auch wirklich der Geburtstag ist. Andernfalls heuchelt man nur unter dem Deckmantel des Christentums und frönt in Wahrheit der Ketzerei.

Ich möchte keinem Angst machen und nehmt die Sache nicht so dramatisch. Ich wollte euch nur zeigen wo Weihnachten eigentlich her kommt und wie stark eine Mythologie sein kann, dass sie nach über 2600 Jahren noch aktiv gelebt wird. Ob man es nun Weihnachten oder Rauhnächte nennt, ist meiner Ansicht nach egal, denn die Bräuche zählen. – Und was diese angeht, so liegen die Germanen , zumindest zu Weihnachten, ganz weit vor dem Christentum. Wenn ihr also zu Heiligabend in die Kirche geht und eure Weihnachtslieder singt, fragt euren Pfarrer doch im Anschluss mal, was er von diesen Brauchtümern hält. Ich wäre gespannt auf die Antworten Zwinkerndes Smiley

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Nichts desto weniger wünsche ich euch noch eine frohe Adventszeit und frohe Weihnachten ;) Oder frohe Rauhnächte. Wie ihr es lieber habt.

Meine Fakten.


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